Hier findest Du die 3 besten Tipps, wie Du als Frau, Haarausfall stoppen kannst und Du wieder volles und gesundes Haar bekommst. Gerade wir Frauen leiden sehr unter dem Haarverlust. 

Haarausfall Frauen - das Übel an der Wurzel
Stellst Du jeden Morgen fest das mehr Haare im Abfluss der Dusche liegen?

Hast Du das Gefühl das Du dir regelrecht die Haare vom Kopf bürstest, und Deine Haare eine totale Katastrophe sind?

Ist die Fussel-bürste Dein ständiger Begleiter geworden?

All das ist eine psychische Belastung und lässt den Haarausfall nur schlimmer werden. Sämtliche Haarkuren, Wässerchen und Sprays haben Dir nicht weitergeholfen?

Auf dieser Seite findest Du Tipps und Lösungen, um Deinen Haarausfall zu stoppen.​

Hallo liebe Besucherin!

Ich bin eine ehemalige Leidensgenossin. Ich habe bereits sehr früh unter Haarausfall gelitten. Ich hatte mich schon mit meinem Schicksal abgefunden und schaute mir bereits Perücken an…

Doch dann erfuhr ich das Haarausfall bei Frauen viele verschiedene Gründe haben kann und beschäftigte mich intensiv mit meinem Haarausfall.

Aus den jahrelangen Erfahrungen und aus der Motivation heraus anderen Leidensgenossinnen möglicherweise auch das Gefühl geben zu können, sich endlich wieder attraktiv zu fühlen, habe ich diese Homepage erstellt.

 

Haarausfall – das Frauenproblem

Für die meisten Frauen stellen ihre Haare einen wichtigen Faktor ihrer Weiblichkeit dar. In vielen Kulturen spielen Haare eine große Rolle. Wir tragen unterschiedliche Frisuren als Ausdruck unserer Zugehörigkeit oder unserer Persönlichkeit. Sie sind einfach auch der Inbegriff von Schönheit.

Über Haarausfall denken wir Frauen meist nur nach, wenn es die Männer betrifft. Unser Problem ist ja oft mehr, dass wir unsere Haare nicht gut behandeln.

Wir schädigen unsere Haare jeden TagWir färben, glätten und quälen unsere Haare für die Schönheit und strapazieren sie damit oft über Gebühr.

In vielen Fällen brechen sie dann ab, werden spröde und kraftlos. Wir sind unzufrieden und beginnen die Tortur wieder neu. Von Haarausfall kann man da nicht sprechen. Haarausfall war deshalb bis dahin eigentlich auch für mich nur ein Männerthema.

Je mehr ich versuchte dem Problem mit Haarspray, Festiger und Co. beizukommen, desto schlimmer wurde es scheinbar. Keine Frisur hielt mehr, ich fühlte mich hässlich und irgendwie nackt. Als wenn all meine Weiblichkeit mit den Haaren verschwunden wäre. So machtlos, wie ich offenbar gegen den Haarausfall war, war ich auch diesem Gefühl gegenüber. 

Mögliche Ursachen für „Haarausfall Frauen“

Als häufigste Ursache nannte er mir die androgenetische Alopezie. Das ist eine erblich oder auch anlagebedingte Form von Haarausfall, an der ca. 20 bis 30 Prozent aller Frauen leiden. Einige verlieren ihre Haare sogar schon im Alter von 20 bis 30 Jahren. Viel häufiger erwischt es aber die Frauen, die in den Wechseljahren sind oder kurz danach. Schuld daran ist eine Art Überempfindlichkeit gegen das männliche Testosteron. Dieses Hormon findet sich auch bei Frauen, muss sogar nicht einmal erhöht sein, um diese Wirkung zu haben. Die Haarwurzeln reagieren plötzlich empfindlich auf Testosteron und verkümmern. Am Ende fällt das Haar aus. Ist die Haarwurzel erst einmal völlig verkümmert, wächst aus ihr auch kein neues Haar mehr. Betroffene Stellen sind meist der Scheitelbereich, aber auch an der Stirn und an den Seiten lichtet sich dann oft das Haar.

Eine besondere Form des Haarausfalls ist Alopecia Areata, der kreisrunde Haarausfall. Dieser kann Kinder und Erwachsenen betreffen und findet sich bei Frauen und Männern gleichermaßen. Der kreisrunde Haarausfall zählt zu den Autoimmunerkrankungen. Einfach ausgedrückt, man reagiert allergisch auf die eigenen Haare. Ein Entzündungsprozess greift die Haarwurzeln an. Das Haarwachstum wird stark gehemmt oder ganz eingestellt. Es entstehen runde kahle Stellen auf dem Kopf.

Fallen die Haare scheinbar überall aus, nennt man dies diffusen Haarausfall. Ein Mangel an bestimmten Stoffen kann für den Haarverlust verantwortlich sein. Beispielsweise ein Eisenmangel oder ein Mineralstoffmangel, manchmal auch hervorgerufen durch eine strenge Diät oder dauerhafter einseitiger Ernährung. Stoffwechselerkrankungen oder eine Störung der Schilddrüsenfunktion, Infektionskrankheiten oder die Einnahme von bestimmten Medikamenten gelten ebenfalls als mögliche Ursache. Manchmal macht sich der Haarausfall erst Monate später bemerkbar.

Auch Stress ist als Auslöser bekannt und wirkt sich zudem bei allen anderen Ursachen des Haarverlustes zusätzlich negativ auf das Haarwachstum aus. Ebenso die Einnahme von Hormonpräparaten. Diese beiden Faktoren sorgen oft dafür, dass der anlagebedingte Haarausfall wesentlich früher sichtbar wird.

Genaue Diagnosestellung

Bevor man den Haarverlust bekämpft, muss erst einmal die Ursache gefunden werden. In der Haarsprechstunde des Hautarztes wurden mir viele Fragen gestellt, meinen Zyklus betreffend oder ob ich Medikamente eingenommen habe und welche Pflegeprodukte ich verwende. Auch Fragen nach meiner Ernährung, meiner Familiengeschichte oder Stressfaktoren wurden gestellt. Diese gründliche Anamnese ist wichtig, denn hier lassen sich viele Hinweise finden, welche Art von Haarausfall vorliegen könnte.

Als nächster Schritt wurde eine Laboruntersuchung angeordnet, bei der festgestellt werden kann, ob Mangelerscheinungen als Ursache in Betracht kommen. Auch die Kopfhaut wurde ganz genau untersucht, ob sich dort Entzündungsprozesse finden lassen und zusätzlich wurde ein Trichogramm veranlasst. Dabei wurden mir ca. 50 Haare ausgezupft. Das Trichogramm ist eine Haarwurzelanalyse, bei der man ziemlich genau bestimmen kann, wie weit der Haarausfall fortgeschritten ist, sogar die Prognose für den weiteren Haarausfall kann man für einige Wochen bestimmen. Hiermit kann man feststellen, wie hoch der Anteil von wachsenden Haaren und nicht wachsenden Haaren jeweils ist. Das Trichogramm ist nicht geeignet eine Diagnose zu bestimmen, hilft aber dabei bestimmte Diagnosen auszuschließen.

Im Anschluss wurden sogar noch Fotos von meinem Kopf gemacht. Diese sollten dann bei der nächsten Untersuchung als Vergleich dienen. So bekommt der Arzt selbst einen Überblick über die Entwicklung. Das Muster des Haarausfalls gibt oft schon einen entscheidenden Hinweis der so noch besser verfolgt werden kann.

Eine möglichst genaue Diagnose ist wichtig auch richtig therapieren zu können. Die Angst vor dauerhaftem Haarverlust mit Glatzenbildung konnte mir zumindest zum großen Teil genommen werden.

Mein Fazit

Wenn ich nicht endlich zu einem Arzt gegangen wäre, würde ich heute noch traurig vor dem Spiegel stehen und mich fragen, was genau eigentlich mit mir los ist. Ich habe meinen Haarausfall jedenfalls bekämpfen können und dabei war mir die genaue Diagnose eine wirklich große Hilfe. Mein Friseur war jedenfalls schwer beeindruckt vom Ergebnis und ich fühle mich endlich wieder frei von all dieser Belastung. Inzwischen weiß ich, dass Haarausfall nicht unbedingt unaufhaltsam fortschreiten muss und man doch einiges dagegen unternehmen kann. Du musst Dich weder allein gelassen fühlen noch Bedenken haben, dass man Dein Problem nicht ernst nimmt. Es gibt viele Therapien, die je nach Ursache hilfreich sind. Das Einzige was ganz sicher nicht funktioniert, ist das Problem zu ignorieren und darauf zu hoffen, dass es sich von alleine klärt. Haarausfall kann heute deutlich verlangsamt oder aufgehalten, teilweise auch wieder völlig umgekehrt werden. Meine Haare sind wieder kraftvoll und fallen auch nicht mehr so aus. Ich trag jetzt wieder Naturkopfschmuck und die bunten Tücher bleiben im Schrank.